Körperorientierte Psychotherapie in Berlin Kreuzberg

Warum körperorientiert

Der Körper ist wie eine Eingangstür zur Seele. Er reagiert auf Gefühle. Oft hält er die Gefühle auch fest, obwohl die Situation, die sie ausgelöst hat, längst vergangen ist. Der Körper reagiert automatisch  - manchmal auf kleinste Trigger -,  wir sind nur nicht gewohnt, es wahrzunehmen.

Sie können bei mir über den Körper lernen, sich wieder freier, selbstbestimmter und zufriedener zu fühlen. Und Sie lernen auch, gewünschte Veränderungen selbst herbei zu führen. Ich biete Ihnen einen Lernprozess mit individuellen Einzelsitzungen an, in denen sie tiefe Erkenntnisse und Handwerkszeug/Tools für den Alltag bekommen, die sie lebenslang nutzen können.

Dafür nutze ich meine Kenntnisse und Erfahrungen als zertifizierte Praktikerin der Grinberg Methode® und als Heilpraktikerin für Psychotherapie.

Sie erlernen ...
·   nicht mehr hilflos  den eigenen Gefühlen ausgeliefert zu sein und wieder selbst handeln zu können
·   ein Tool, mit dem Sie Ihre Gefühle wandeln und transformieren können
·   mehr Lebensenergie zu generieren
·   die Fähigkeit, auch in fordernden Situationen körperlich entspannter zu bleiben
·   ihre Potentiale, die verschüttet oder bis jetzt unentdeckt waren, zu stärken
·   dass  Sie viel mehr selbst ändern können,  als Sie bis jetzt vielleicht glauben.

Es ist schön, wenn Sie dafür mitbringen ...
·   Neugierde und den Wunsch, etwas zu ändern
·   Selbstverantwortung und die Motivation, das Gelernte im Alltag auszuprobieren

Fragen und Antworten

Was ist die Grinberg Methode®?
Wofür ist die Grinberg Methode geeignet?
Was biete ich an?
Warum ist die Grinberg Methode effektiv?
Wie sieht eine Sitzung nach der Grinberg Methode aus?
Für wen ist die Grinberg Methode nicht geeignet?

Was ist die Grinberg Methode?

Die Grinberg Methode nutzt den Zusammenhang von Körper und Psyche für die Änderung erlernter Verhaltens-, Denk- und Gefühlsmuster. Sie wurde in den siebziger Jahren von Avi Grinberg entwickelt.

Wir alle haben Dinge erlebt, die unser Verhalten, die Gefühle und das Denken nachhaltig geprägt haben. Manchmal sind das gar keine außergewöhnlichen Erlebnisse.

Ein Beispiel: Ein Kind, das häufiger "Stell dich nicht so an" gehört hat , ist vielleicht ein Erwachsener geworden, dem es schwer fällt, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und noch schwerer, sie zu artikulieren. Er betrachtet die eigene Sensibilität als Schwäche und geht daher oft über die eigenen Grenzen. Sein heutiger Glaubenssatz könnte „Ich schaffe das alles!“ sein.  Dann werden automatisch die Schultern und der Brustkorb fester, der Atem flach und die Zähne zusammengebissen.  Der Mensch kommt in einen Durchhaltemodus und bleibt womöglich auch darin, wenn es gar nicht notwendig ist. Der Durchhaltemodus kann sogar ein Lebensgrundgefühl werden.  Das kann zu Erschöpfung, Depression, Ängsten, Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen oder zum Burnout führen – oder auch zum Zähneknirschen in der Nacht.

Unser Körper reagiert automatisch auf ein unangenehmes Gefühl oder einen Gedanken und spannt sich an, ohne unser Dazutun. Wir merken es nicht einmal. Umgekehrt ist es genauso: Wenn wir in unsere „Stress-Körperhaltung“ gehen – und das machen wir oft nur aus Gewohnheit – reagiert die Psyche und produziert automatisch das Gefühl Stress, auch wenn weit und breit kein Stress da ist! Deshalb kann man ein Gefühl über den Körper beeinflussen. Sie lernen beispielsweise, durch Aufmerksamkeit und Körperwahrnehmung, anders als gewohnt mit einer Situation umzugehen und das Stress-Gefühl nicht mehr durch die automatische Körperreaktion auszulösen. Dafür wird mit bewusster Wahrnehmung, unterschiedlichen Berührungen und  gezielt eingesetztem Atem gearbeitet.

Was steht Ihnen im Weg? Stress, Angst, Unruhe, Anspannung, emotionaler Schmerz, immer wieder die gleichen Gedanken oder unverarbeitete Ereignisse?

Wofür ist die Grinberg Methode geeignet?

Da wir alles, was wir erleben, mit unserem Körper erleben, ist die Grinberg Methode sehr vielseitig nutzbar. Einfach ausgedrückt,  kann man etwas Altes, Unangenehmes abbauen und gleichzeitig etwas Neues, Angenehmes aufbauen.

Hier einige Beispiele:
•    Stress: Entspannung und Konzentration bewusst steuern
•    Angst: Angstzustände und Panikattacken können geändert werden
•    Weiterentwicklung: Festgefahrene Muster entdecken und ändern. Eigene Ziele und neue Qualitäten (z.B. Selbstvertrauen)
      erreichen
•    Trauma und Traumafolgestörungen: Schwere Erlebnisse können verarbeitet oder deren Folgen gelindert werden

Was biete ich an?

Bei mir können Sie lernen, Ihre individuellen psychischen, körperlichen und kognitiven Zusammenhänge erst einmal besser kennenzulernen und zu verstehen. Viele Menschen betrachten sich selbst dann neu, bewerten Ihre Probleme anders und werden freundlicher mit sich selbst.

Ich zeige Ihnen auch einen neuen Umgang mit Ihren Gefühlen. Damit können sie sich emotionale Erleichterung verschaffen, Gefühle besser verdauen, integrieren und sogar transformieren.

Sie lernen körperliche und emotionale Tools , die Sie in jeder Lebenssituation anwenden können.

Dafür biete ich Ihnen einen Lernprozess nach der Grinberg Methode als körperorientierte Psychotherapie oder Coaching in 60-minütigen Einzelsitzungen an.

Sie machen damit eine Investition in Ihr Wohlbefinden, Ihre Entwicklung und Ihre Lebensqualität.
Diese Aufwendungen werden in der Regel nicht von Krankenkassen übernommen.  (Falls Sie privat versichert sind oder eine Zusatzversicherung für Heilpraktiker haben, erkundigen Sie sich bitte, ob und wieviel die Kasse Ihnen erstattet.)

Warum ist die Grinberg Methode effektiv?

Weil unser ganzes System beteiligt ist. Gedanken (intellektuelle Ebene: Kopf), Gefühle (emotionale Ebene: Bauch), die Handlungsebene (Brustkorb und Arme) und die Basis (Instinkte, Grundbedürfnisse: Becken und Beine).  Körperliche Erlebnisse - und eigentlich ist jedes Erlebnis körperlich - gehen sehr tief. Das gilt für positive und negative Erfahrungen. Nicht umsonst sagt man: „Fahrrad fahren verlernt man nie“,  „das sitzt mir noch in den Knochen“ oder „das habe ich noch nicht verdaut“. Intuitiv wissen Menschen, dass auch Gefühle durch den Körper gehen oder im Körper stecken bleiben können. Deshalb nenne ich das Tool, mit dem ich am meisten arbeite, „Gefühle verdauen“. Sie können damit sowohl ein altes oder aktuelles, unangenehmes Gefühl abbauen, als auch ein neues Potential oder Gefühl, dem Sie bis jetzt vielleicht wenig Aufmerksamkeit geschenkt haben, entfalten. Dafür setzen Sie Entspannung,  Ihre Körperwahrnehmung und den Atem bewusst ein.

Die meisten Klienten fühlen nach spätestens zwei Sitzungen einen deutlichen körperlichen und emotionalen Effekt. Sollte das bei Ihnen nicht so sein, ist es wahrscheinlich nicht die passende Methode für Sie.

Wie sieht eine Sitzung nach der Grinberg Methode aus?

Bei unserem ersten Treffen sprechen wir natürlich erst einmal über das Thema, mit dem Sie kommen.  Sie können mir auch sagen, was Sie erreichen möchten. Das ist auch deshalb sinnvoll, weil damit festgelegt ist, wann unsere Arbeit miteinander beendet ist – es sei denn, Sie möchten ein neues Ziel erreichen.

Danach erforschen wir miteinander durch sensibles Beobachten und Wahrnehmen, wie Ihr Körper automatisch reagiert, in den Zeiten oder Situationen, die Sie als unangenehm oder blockierend erleben. Die Frage ist also, wie fühlt sich Stress, Angst oder emotionaler Schmerz körperlich an?

Dann arbeite ich an Ihrem Körper mit verschiedenen, individuell gewählten Berührungstechniken.

Ich zeige Ihnen, wie Sie stattdessen mit einer belastenden Situation oder einem Gefühl umgehen können und was Sie dafür tun können, damit ein bestimmtes Gefühl, falls Sie es körperlich erzeugen, möglichst gar nicht erst los geht. Sie lernen, verkrampfte Bereiche wahrzunehmen, wieder zu entspannen und frei zu atmen. Wenn sich der Körper wieder öffnen kann, werden wir mit uns selbst oft freundlicher und können unsere Situation auch offener betrachten. Auch der Kopf wird wieder freier und wir können auf völlig neue Ideen und Lösungen kommen.

Sie lernen im geschützten Rahmen meiner Praxis, ihr Verhaltens-, emotionales oder Gedanken-Muster zu erkennen und zu verlassen. Und Sie lernen auch, Ihre Gefühle auf eine neue Art zu verdauen und dabei sogar zu transformieren. Danach probieren Sie das Schritt für Schritt im Alltag aus.

Wenn Sie möchten, analysieren  wir auch, welchen Zweck Ihr Muster hat und wann es entstanden ist. Auch bei der Analyse leitet uns der Körper. Für manche Menschen ist diese Erkenntnis interessant und hilfreich. Wir müssen es aber nicht! Dadurch verliert die Arbeit nicht an Effektivität.

Für wen ist die Grinberg Methode nicht geeignet?

Die Grinberg Methode® ist weder für Menschen geeignet, die an lebensbedrohlichen Krankheiten leiden, noch für Menschen, die unter schweren Erkrankungen leiden, die medizinische oder psychiatrische Hilfe erfordern. Zudem ist sie kein Ersatz für jegliche Art von notwendiger Behandlung.

Die Grinberg Methode erfordert den Wunsch und den Willen, Veränderungen selbst in die Hand zu nehmen. Für Menschen, die aktuell nicht selbstverantwortlich handeln können (z.B. aufgrund von Psychosen oder Suchtkranke) ist die Methode nicht geeignet. Praktiker der Grinberg Methode verfügen über keine medizinische Ausbildung. Im Zweifelsfall sollten Sie Rücksprache mit dem behandelnden Arzt halten.

Körperorientiertes Stress-Coaching:
Entspannung und Konzentration bewusst steuern

Körperlich betrachtet ist Stress eine Energie, die uns unser Körper in stressvollen Momenten oder Zeiten zur Verfügung stellt, weil wir dann ein erhöhtes Energie-Level brauchen, um diese Zeiten besser durchzustehen. Dabei ist es gleich, ob es sich um emotionalen oder Zeit-Stress handelt. Weil die Stress-Energie sich jedoch unangenehm anfühlt, unterdrücken wir sie. Das geschieht nicht bewusst, sondern ist ein körperlicher und psychischer Automatismus. Damit sind wir allerdings gleich doppelt im Minus: Wir bekommen unseren Energie-Push nicht und benötigen obendrein noch Kraft zum Unterdrücken, um den Stress in Schach zu halten. Staut sich viel Stress an, kann er chronisch werden und starke Symptome entwickeln.

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Wir würden also erst einmal miteinander herausfinden, was Ihre individuellen körperlichen Reaktionen auf Stress sind. Im zweiten Schritt zeige ich Ihnen, wie Sie stattdessen Ihre gestaute Stress-Energie als wohlwollende Lebensenergie kontrolliert in den Körper bringen und gleichmäßig im System verteilen können.    

Bei den meisten Klienten beobachte ich, dass sie sich danach emotional und körperlich ruhiger fühlen, die Gedanken wieder klarer werden und sie insgesamt einen besseren Stand haben. Auch die körperlichen Symptome können sich deutlich reduzieren.

Sie bekommen also ein Stress-Tool an die Hand, dass Sie peu à peu in Ihren Alltag integrieren und lebenslang nutzen können. Da Sie es sehr unauffällig umsetzen können, ist es auch im Business-Bereich perfekt einsetzbar.

Angstzustände und Panikattacken können geändert werden

Wie fühlt sich Ihre Angst an? Sind Sie eher wie  gelähmt oder können Sie Ruhe nicht mehr ertragen? Bei manchen Menschen sitzt sie im Nacken, bei anderen im Bauch oder in den Beinen. Der Kopf kann sich anfühlen wie ein schwerer Klumpen oder als sei nur noch Watte darin. Beim Dritten drehen sich immer dieselben Gedanken im Kreis.

Wenn wir Angst empfinden, neigen wir dazu, uns anzuspannen. Damit erzeugen wir unbewusst Blockaden und die Energie staut sich.  Das macht uns deutlich denk-, sprech- und handlungsunfähiger, als wir uns sonst kennen. Dieser Zustand entspricht einer minimalen Version des Totstell-Reflexes bei Tieren in lebensgefährlichen Situationen. Wir alle wissen, welche Power Angst haben kann – es wird viel Adrenalin ausgeschüttet -, wenn wir bemerken, wie sie uns im Griff hat. Weil wir keinen anderen Ausweg kennen, entwickeln wir dann auch Vermeidungsstrategien.

Im Laufe der Jahre werden die individuelle Angst-Körperhaltung und das Gefühl Angst untrennbar. Wenn man Angst hat, reagiert der Körper automatisch. Umgekehrt ist es allerdings genau so! Wenn man unbewusst in die gewohnte Körperhaltung geht, kommt automatisch die Angst, auch wenn es keinen Trigger dafür gibt! Sie können also lernen, beides wieder voneinander zu trennen.

Wie wäre es, wenn Sie das Adrenalin für sich nutzen könnten? Wir können miteinander Ihre Blockaden finden und sie lösen. Dann können Sie Ihre Anspannung langsam lösen und Ihre Energie kann wieder frei fließen.  Der Körper fühlt sich  freier an,  man kann klarer denken, einen neuen Blickwinkel auf die Situation bekommen und neue Lösungen finden.  Und es ist leichter, mit einem höheren Energie-Level den Schritt zu gehen, vor dem man Angst hat (z.B. bei Prüfungen, Vorträgen oder unangenehmen Gesprächen). Wenn Sie das ein paar Mal erlebt haben, haben Sie auch weniger Angst vor Ihrer Angst. Manchmal ist auch gar keine neue Lösung nötig, weil die Angst sich aufgelöst hat und die Gefahr nur in unserem Kopf existiert hat.

Trauma und Traumafolgestörungen:
Schwere Erlebnisse können verarbeitet, deren Folgen gelindert werden

Meine Erfahrung mit Traumata ist: Traumatische Erfahrungen haben oft Folgen für unser heutiges Verhalten und Gefühlsleben, ganz gleich, wie lange sie zurück liegen.  Wenn sich etwas ereignet, das uns an die damalige Situation erinnert, z. B. ein Geruch, Geräusch, eine Stimmlage, eine bestimmte Art Mensch oder eine Berührung, schwappt die Erinnerung wieder hoch und das ganze System reagiert automatisch wie damals. Es kann nicht bemerken, dass die heutige Situation ganz anders und in der Regel ungefährlich ist, weil die Erinnerung dann stärker ist als die Gegenwart. Sie ist regelrecht in den Körperzellen gespeichert ist.  Man sagt nicht umsonst: „Das steckt mir noch in den Knochen.“  Der Körper und die Psyche konnten es noch nicht richtig verarbeiten. Die Strategie, die uns früher vielleicht sogar das Leben gerettet hat, steht uns heute allerdings eher im Weg oder kann  sogar zu emotionalen Wiederholungen führen. Viele Menschen, die zu mir kommen, wissen gar nicht, dass sie ein Trauma haben, aber wundern sich, warum sie auf harmlose Situationen emotional so intensiv reagieren.

Oft ist es bei Traumafolgen wichtig, erst einmal stabilisierend zu arbeiten.  Dafür zeige ich Ihnen auch  wirkungsvolle Übungen,  die Sie zuhause machen können. Wir gucken ebenfalls nach Fähigkeiten, positiven Gefühlen und Potentialen, die vielleicht verschütt gegangen sind und darauf warten, wach geküsst zu werden.

Manche Menschen möchten bei der Trauma-Aufarbeitung nicht mit dem traumatischen Erlebnis arbeiten.  Das ist auch nicht nötig. Wir würden mit den Situationen und Gefühlen arbeiten, die Sie heute als belastend erleben. Dafür lernen Sie eine neue Art, wie Sie die unangenehmen Emotionen, die in Ihrem Leben sind, kontrolliert und in kleinen Dosen verdauen und in der Tiefe integrieren können. 

Haben Sie auch die Erfahrung gemacht, dass Etwas „weg-haben-wollen“ nicht funktioniert? Der Widerstand bewirkt eher, dass es noch stärker wird. Wenn man sich aber auf ein Gefühl einlässt, das ja sowieso da ist, kann es sich ändern. Mit der Grinberg Methode habe ich eine völlig neue Art gelernt, wie das geht - erst einmal für mich selbst - und habe seitdem viele emotionale Muster grundlegend geändert. Für mich ist es immer wieder, als würde ein Gefühl langsam wegschmelzen. So kann meine Erfahrung von damals Stück für Stück verdaut werden und wirklich in die Vergangenheit rutschen. Das Gefühl muss sich nicht mehr wiederholen; und der Körper und die Seele können registrieren: „Es ist vorbei!“

Ich freue mich, dieses körperliche und emotionale Handwerkszeug heute anderen Menschen zeigen zu können.

Weiterentwicklung:
Neue Qualitäten erreichen, festgefahrene Muster entdecken und ändern

Wir alle haben viele Muster im Laufe der Jahre entwickelt. Viele erleichtern uns das Leben und andere stehen uns so richtig im Weg. Hier sind einige Beispiele:
Denkmuster: „Das schaffe ich bestimmt nicht“ oder „Klar, schaffe ich das auch noch“ (Burn-out-Gefahr). „Ja, es darf mir besser gehen, aber das hat bestimmt seinen Preis“ oder allgemein „Ja, aber...“, „Ich  kann machen, was ich will, es bringst sowieso nichts“, „Darf ich …?“ oder „ War das gut?“
Handlungsmuster sind z.B. Nicht-Nein-sagen-können, Frustfressen, bei Unsicherheit kaum noch sprechen oder handeln können, Selbstsabotage, eine Situation oder einen Menschen meiden, um einem unangenehmen Gespräch aus dem Weg zu gehen.
Emotionale Muster können sein:  Wenn man in ähnlichen Situationen immer wieder das gleiche Gefühl erlebt – vor allem, wenn es gemessen an der realen Situation, unpassend stark ist. Unsicherheit und Schüchternheit, Wut, emotionaler Schmerz, Einsamkeitsgefühl, Prüfungsangst, geringes Selbstvertrauen, häufiges Misstrauen gegenüber Anderen oder Nicht-genießen-können.

Ich habe mich früher mit meinen Mustern arrangiert, mit bestimmten Schmerzen und Gefühlen, die immer wieder kamen und manchmal auch lange blieben. Mit der Art wie oder was ich denke oder sogar, dass ich eine bestimmte Art Menschen und Situationen immer wieder anzog. Das alles mochte ich nicht gern. Aber was sollte ich tun? Ich bin nun mal so. Dachte ich. Meine größte Erkenntnis als Klientin der Grinberg-Methode war der Moment, als mit klar wurde, was ich alles ändern kann: „Ach, ich bin gar nicht so? Das ist nur ein Muster von mir!“

Was stört Sie gerade am meisten? Was wollen Sie gerne anders erleben? Was ist Ihr Ziel? Was steht Ihnen auf dem Weg dahin im Weg? Welche Potentiale und  positiven Gefühle wollen gestärkt werden  und wachsen?

Alles, was wir erleben, erleben wir mit dem Körper. Auch Gefühle. Deshalb können wir mithilfe unseres Körpers nicht nur unangenehme Gefühle und Gedanken verdauen und transformieren, sondern auch etwas Neues (oder Altes, was verschüttet worden ist) aufbauen. Es ist bis heute erstaunlich für mich, was ich alles bei mir ändern kann. Manches ändere ich auch gar nicht, aber ich erlebe es vollkommen anders und das Thema oder Gefühl verliert seine Wichtigkeit.