Meine Methode

Coaching mit Magical Moments

Meine Arbeit ist warmherzig, empathisch, tief transformierend, sensibel, auch spielerisch und lustig, immer nah an den Gefühlen und am Körper, erkenntnisreich und klar.

In vielen Sessions, die ich gegeben habe, habe ich - so oder so ähnlich - gehört: „Wow, das war aber echt magic.“ Wenn so etwas passiert, fühlt man es manchmal direkt im Moment, manchmal einige Zeit danach. Einige merken es gar nicht und erst wenn ich sie frage, ob und wann sie ihr Thema wieder erlebt haben, denken sie eine Weile nach und sagen dann erstaunt: „ … in letzter Zeit gar nicht mehr.“ Ich selbst staune dann auch. Natürlich verspreche ich nichts. Das kann ich auch gar nicht und es wäre unethisch. Ich beschreibe, was ich häufiger erlebe. So kam ich auf die Idee, meine Arbeit „Coaching mit Magical Moments“ zu nennen.

Diese magischen Momente können ganz klein oder auch richtig groß sein. Momente der Erkenntnis, des tiefen emotionalen Lösens oder Verstehens, der körperlichen und seelischen Erleichterung. Man kann sich selbst wirklich anders fühlen und verhalten - z.B. wenn Dinge, die mich sonst fertig machen, mir nichts mehr ausmachen - oder interessanterweise tun das ab und an sogar andere Menschen. Manchmal hat man sich einen magischen Moment regelrecht erarbeitet. Er kommt aber auch gern auf leisen Sohlen und mit Leichtigkeit.

Was ist dein Thema? Stress, Ängste, Unruhe, Anspannung, emotionaler Schmerz, unverarbeitete Ereignisse, immer wieder die gleichen Gedanken, Gefühle oder Ereignisse? (Das sind natürlich nur Vereinfachungen. Es gibt schließlich unendlich viele Namen für unendlich viele Themen.)

Meine Methode basiert einerseits auf den Methoden, die ich gelernt habe: Grinberg Methode, Pantarei Approach, ThetaFloating und der Arbeit auf Seelenebene von Lilian Hornbostel. Diese Namen passen aber alle nicht mehr. Ich habe einen Forschergeist und entwickele meine Arbeit ständig weiter. Und meinen Schatz an Lebenserfahrungen integriere ich selbstverständlich auch. So ist meine ganz eigene Methode entstanden.

„Als ich Petra kennen lernte, war ich zermürbt von zwei Jahren Scheidungskrieg. Mein Ex hatte mir angekündigt, er wolle mich zerstören! Juristisch gesehen konnte er das machen, weil ich Verträge unterschrieben hatte, die zu seinen Gunsten waren und die ich ahnungslos und vertrauensselig unterschrieben hatte. Ich war verzweifelt, wütend und habe ihn gehasst. Petra hat mir eine neue Art gezeigt, wie ich mit diesen heftigen Gefühlen umgehe und interessanterweise waren meine Wut und der Hass bald verschwunden. Wir haben dann auch noch mit anderen ihrer Methoden gearbeitet. Die nächste Änderung, die ich wahr nahm, war mein Nachbar, der ein guter Freund von meinem Ex-Mann ist. Er sprach mich an, dass wir uns doch eigentlich wieder grüßen könnten. Ich war verblüfft. Einige Zeit später haben mein Ex-Mann und ich dann auch wieder persönlich miteinander sprechen können, seit Jahren das erste Mal ohne Anwälte. Er hatte sich wirklich geändert und war auch nicht mehr voller Hass. Es hat dann noch einige Monate gedauert, aber wir haben tatsächlich eine Lösung gefunden, die für uns beide stimmig ist. Damit hatte ich nie gerechnet. Für die Kinder konnten wir sogar wieder Weihnachten miteinander feiern.“
Künstlerin, 44 Jahre

Fragen und Antworten

Wofür ist meine Methode geeignet?
Was biete ich an?
      Ich bringe dir Tools bei und so wirst du unabhängig
      Unangenehme Gefühle abbauen/transformieren
      Angenehme Gefühle aufbauen
      Lerne deinen Körper neu kennen und staune
Für wen ist meine Methode nicht geeignet?

Wofür ist meine Methode geeignet?

Die Frage, „Was ist dein Ziel? Was willst du erreichen?“ steht immer am Anfang. Danach kommt: „Was steht dir im Weg?“ Und: „Was muss gestärkt werden, damit du es erreichst?“ An diesen beiden Enden arbeiten wir. Es geht darum, unangenehme Gefühle wie z.B. Stress, Angst, Wut und emotionalen Schmerz abzubauen und stärkende Gefühle wie Vertrauen und Selbstvertrauen, Liebe und Ruhe reinzulassen und in jede Zelle deines Körpers zu bringen.

Hier einige Beispiele:
Stress: Transformiere deinen Stress in wohlwollende Lebensenergie
Ängste: Ängste können geändert werden
Weiterentwicklung: Selbstvertrauen erlernen. Festgefahrene Muster entdecken und ändern. Eigene Ziele erreichen
Unangenehme Erlebnisse können verarbeitet oder deren Folgen gelindert werden

• All diese Symptome können sehr gut mit spirituellen/energetischen Methoden behandelt werden. Wenn du offen dafür bist, schau mal bei Energetik.

Was biete ich an?

Ich bringe dir Tools bei und so du wirst unabhängig

Alles, womit ich arbeite, habe ich erst mal an mir selbst ausprobiert. Nur das, was mich echt überzeugt und meine eigenen Themen aus dem Weg geräumt hat, habe ich in meine Arbeit integriert. So habe ich viele Tools eingesammelt. Diese Tool-Box ist wie eine Schatzkiste für mich. Von Herzen gerne bringe ich dir diese Werkzeuge bei, damit du lernst, selber mit deinen Themen zu arbeiten und sie zu knacken. Im Kern arbeite ich also immer als Lehrerin. (Damit meine ich nicht den Typ Schullehrerin, sondern den Archetypus Lehrer.)

Meine Tools haben immer mehrere Ebenen. Eine ist sehr handfest, logisch und praktisch orientiert. Die andere ist für mich selbst oft magic. Ich kann nicht erklären, was passiert, wenn z.B. ein Gefühl transformiert wird. Ich kann es wahrnehmen und beschreiben, aber gleichzeitig ist es ein echtes Mysterium für mich. Die Tools wirken auch auf mehreren Ebenen: Auf der körperlichen, der emotionalen, der mentalen und der seelischen Ebene.

Unangenehme Gefühle abbauen / transformieren

Das wichtigste Tool ist das Transformieren von unangenehmen Gefühlen. Jeder kennt das: So sehr ich auch will, Gefühle gehen nicht weg. Und je mehr ich sie weg haben will, umso hartnäckiger bleiben sie. Irgendwo habe ich mal den genialen Satz gelesen: „Gefühle heißen Gefühle, weil sie gefühlt werden wollen“. Es ist, als ob sie erst freundlich anklopfen: „Hallo, fühl mich doch bitte mal“. Es passt aber gerade nicht und ich sage: „Später“. Das nächste Mal wird es schon energischer und beim übernächsten Mal trifft mich dieses Gefühl schon mit ziemlicher Wucht. Erst wenn ich mich wirklich darauf einlasse – nur für zwei bis drei Minuten und in einem Level, das für mich absolut ok ist -, lässt es los und kann transformieren. Für mich ist es jedes Mal, als wenn es sagt: „Endlich hat sie mich gefühlt“. Diese Art Einlassen ist dabei kein unklares Wischiwaschi, sondern ein präzises emotionales und körperliches Tool. Früher hatte ich schreckliche Angst vor meinen Gefühlen. Heute mag ich jedes einzelne.

Du lernst bei mir also eine Methode, unangenehme Emotionen zu transformieren und abzubauen. Diese Methode kannst du dein Leben lang nutzen. Du lernst sie beispielhaft mit einigen Gefühlen und kannst sie auf jedes andere Gefühl übertragen. Der Atem spielt eine große Rolle dabei.

Nun fragst du dich vielleicht: Transformieren in was eigentlich? Darauf haben wir keinen Einfluss. Das geschieht von selbst / vom Selbst. Bei einer/m entsteht einfach Ruhe, bei der/dem nächsten ein guter Stand oder klarer Kopf. Ein Gefühl von Freiheit, Erleichterung oder Weite kann sich breit machen oder ein glucksendes Lachen kann aufsteigen. Das ist sehr individuell.

Angenehme Gefühle aufbauen

Es klingt vielleicht erst mal seltsam, aber man kann angenehme Gefühle wirklich bewusst aufbauen. Das ist ein körperlicher und emotionaler Prozess, und in der Regel fühlt man schon nach zwei bis drei Minuten einen Effekt. Auch dieses Tool zeige ich dir gern, und wenn du einmal verstanden hast, wie es funktioniert, machst du einfach alleine weiter damit und entscheidest dich häufiger für diese zwei bis drei Minuten. Dann wächst peu à peu etwas Neues in dir.

„Ich hatte immer das Gefühl, nicht gut genug zu sein und nicht genug zu tun, fühlte mich klein und habe dabei immer andere Frauen vor Augen gehabt, die ich wirklich bewundere. Dabei konnte ich einfach nicht sehen, was ich selbst schon alles gemacht und geschafft habe. Das hatte ich irgendwie vergessen oder ich habe mich nicht getraut, dem die Bedeutung zu geben, die es eigentlich hat, für mich und für Andere. Jetzt sehe ich, dass ich sogar eine Vorreiterin für andere junge, türkische Frauen war. Das Schönste ist, dass mir klar geworden ist, dass ich eigentlich selbst so eine Frau bin, die ich bewundere.“
Selbständige, 41 Jahre

Lerne deinen Körper neu kennen und staune

Ist dir schon mal aufgefallen, wie dein Körper auf ein Gefühl reagiert? Achte mal darauf, vielleicht bei ganz normalem Alltagsstress. Es ziehen sich Muskeln zusammen und der Atem wird flacher. Das passiert immer und automatisch – bei jedem Gefühl, denn das sind Muster, die wir zu einer bestimmten Zeit gelernt haben. Damals waren sie sinnvoll und haben uns Schutz gegeben. Heute haben sie oft einen entgegengesetzten Effekt und bewirken, dass wir in einem Gefühl stecken bleiben.

Interessanterweise triggert ein bestimmtes Gefühl nicht nur eine bestimmte Anspannung. Es ist sogar umgekehrt! Das Gefühl und die daran gekoppelte Körperlichkeit sind so sehr eins geworden, dass automatisch das passende Gefühl einsetzt, wenn man (auch unbewusst) eine bestimmte Körperhaltung hat.

Wir gucken uns also erst mal miteinander Deinen individuellen Automatismus an und lernen ihn kennen. Danach zeige ich dir, wie du Körper und Gefühl voneinander entkoppeln kannst und die Energie deines Körpers und deiner Emotion wieder frei fließen. Dabei arbeite ich auch mit unterschiedlichen Arten von Berührungen. So kann sich vieles wieder entspannen und es kommt mehr Energie ins System!

Stress abbauen in Berlin Kreuzberg

Körperlich betrachtet ist Stress eine Energie, die uns unser Körper in stressvollen Momenten oder Zeiten zur Verfügung stellt, weil wir dann ein erhöhtes Energie-Level brauchen, um diese Zeiten besser durchzustehen. Dabei ist es gleich, ob es sich um emotionalen oder Zeit-Stress handelt. Weil die Stress-Energie sich jedoch unangenehm anfühlt, unterdrücken wir sie. Das geschieht nicht bewusst, sondern ist ein körperlicher und psychischer Automatismus. Damit sind wir allerdings gleich doppelt im Minus: Wir bekommen unseren Energie-Push nicht und benötigen obendrein noch Kraft zum Unterdrücken, um den Stress in Schach zu halten. Staut sich viel Stress an, kann er chronisch werden und starke Symptome entwickeln.

 Frau aus Fenster schauend

Wir würden also erst einmal miteinander herausfinden, was deine individuellen, körperlichen Reaktionen auf Stress sind. Im zweiten Schritt zeige ich dir, wie du stattdessen deine gestaute Stress-Energie als wohlwollende Lebensenergie kontrolliert in den ganzen Körper bringen und gleichmäßig im System verteilen können. Dabei wird sie regelrecht transformiert. Wenn diese Energie im gesamten Körper ist und sich der Stau auflösen kann, fühlt sie sich auch nicht mehr unangenehm an, sondern kann uns stärken.

Bei den meisten Klienten beobachte ich, dass sie sich danach emotional und körperlich ruhiger fühlen, die Gedanken wieder klarer werden und sie insgesamt einen besseren Stand haben. Auch die körperlichen Symptome können sich deutlich reduzieren.

Du bekommst also ein Stress-Tool an die Hand, dass du peu à peu in Ihren Alltag integrieren und lebenslang nutzen kannst. Da du es sehr unauffällig umsetzen können, ist es auch im Business-Bereich perfekt einsetzbar.

Gerne empfehle ich, gleichzeitig mehr innere und äußere Ruhe aufzubauen. Ruhe im Kopf ist z.B. sehr angenehm.

„Ich hatte enormen Stress. Beruf, Familie mit zwei Kindern und meine Mutter hat Alzheimer. Mein Vater weigerte sich, eine Pflegekraft zu beschäftigen und wir können meine Mutter keine Minute allein lassen. Das war einfach zu viel und ich habe sogar Herzrhythmusstörungen bekommen und war drei Monate krank geschrieben. Das war ein Schock mit Anfang 40. Nun war ich auch noch in dem Dilemma, keinen Stress haben zu dürfen – was mich zusätzlich gestresst hat - und ich hatte Angst, dass mein Herz wieder anfängt zu stolpern. Die Frage: „Geht´s gleich wieder los?“ begleitete mich ständig.
Ich habe dann mit Petra gelernt, wie mein Körper automatisch auf Stress reagiert, und dieser Automatismus triggert tatsächlich die Herzrhythmusstörungen. Jetzt, wo ich das einmal gefühlt habe, wundere ich mich auch nicht mehr. Das ist eine faszinierende und erleichternde Erkenntnis. Ich merke immer leichter, wenn ich wieder in diesem Automatismus stecke und kann bewusst wieder heraus gehen. Meine Herzrhythmusstörungen sind fast weg und ich bin nicht mehr so erschöpft. Mein neues Werkzeug kann ich auch Arbeitsstress einsetzen.“
Angestellte, 42 Jahre

Ängste können geändert werden

Wie fühlt sich deine Angst an? Bist du eher wie gelähmt oder kannst du Ruhe nicht mehr ertragen? Bei manchen Menschen sitzt sie im Nacken, bei anderen im Bauch oder im unteren Rücken. Der Kopf kann sich anfühlen wie ein schwerer Klumpen oder als sei nur noch Watte darin. Beim Dritten drehen sich immer dieselben Gedanken im Kreis.

Wenn wir Angst empfinden, neigen wir dazu, uns anzuspannen. Damit erzeugen wir unbewusst Blockaden und die Energie staut sich. Das macht uns deutlich denk-, sprech- und handlungsunfähiger, als wir uns sonst kennen. Dieser Zustand entspricht einer minimalen Version des Totstell-Reflexes bei Tieren in lebensgefährlichen Situationen. Wir alle wissen, welche Power Angst haben kann – es wird viel Adrenalin ausgeschüttet -, wenn wir bemerken, wie sie uns im Griff hat. Weil wir keinen anderen Ausweg kennen, entwickeln wir dann auch Vermeidungsstrategien.

Im Laufe der Jahre werden die individuelle Angst-Körperhaltung und das Gefühl Angst untrennbar. Wenn man Angst hat, reagiert der Körper automatisch. Umgekehrt ist es allerdings genau so! Wenn man unbewusst in die gewohnte Körperhaltung geht, kommt automatisch die Angst, auch wenn es keinen Trigger dafür gibt! Sie können also lernen, beides wieder voneinander zu trennen.

Wie wäre es, wenn du das Adrenalin für dich nutzen könntest? Wir können miteinander deine Blockaden finden und sie lösen. Dann kannst du deine Anspannung langsam lösen und deine Energie kann wieder frei fließen. Der Körper fühlt sich freier an, man kann klarer denken, einen neuen Blickwinkel auf die Situation bekommen und neue Lösungen finden. Und es ist leichter, mit einem höheren Energie-Level den Schritt zu gehen, vor dem man Angst hat (z.B. bei Prüfungen, Vorträgen oder unangenehmen Gesprächen). Wenn du das ein paar Mal erlebt hast, hast du auch weniger Angst vor deiner Angst. Manchmal ist auch gar keine neue Lösung nötig, weil die Angst sich aufgelöst hat und die Gefahr nur in unserem Kopf existiert hat.

Weiterentwicklung: Selbstvertrauen erlernen. Eingefahrene Muster ändern

Ich habe mich früher mit meinen Mustern arrangiert, mit bestimmten Schmerzen und Gefühlen, die immer wieder kamen und manchmal auch lange blieben. Mit der Art wie oder was ich denke oder sogar, dass ich eine bestimmte Art Menschen und Lebenssituationen immer wieder anzog. Das alles mochte ich nicht gern. Aber was sollte ich tun? Ich bin nun mal so. Dachte ich. Eine tolle Erkenntnis von mir war der Moment, als mit klar wurde, was ich alles ändern kann: „Ach, ich bin gar nicht so? Das ist nur ein Muster von mir!“

Was stört dich gerade am meisten? Was willst du gerne anders erleben? Was ist dein Ziel? Was steht dir auf dem Weg dahin im Weg? Welche Potentiale und positiven Gefühle wollen gestärkt werden und wachsen?

Alles, was wir erleben, erleben wir mit dem Körper. Auch Gefühle. Deshalb können wir mithilfe unseres Körpers nicht nur unangenehme Gefühle und Gedanken verdauen und transformieren, sondern auch etwas Neues (oder Altes, was verschüttet worden ist) aufbauen. Es ist bis heute erstaunlich für mich, was ich alles bei mir ändern kann. Manches ändere ich auch gar nicht, aber ich erlebe es vollkommen anders und das Thema oder Gefühl verliert seine Wichtigkeit.

 Frau Haare im Wind

Wir alle haben viele Muster im Laufe der Jahre entwickelt. Viele erleichtern uns das Leben und andere stehen uns so richtig im Weg. Hier sind einige Beispiele:
Denkmuster: „Das schaffe ich bestimmt nicht“ oder „Klar, schaffe ich das auch noch“ (Burn-out-Gefahr). „Ja, es darf mir besser gehen, aber das hat bestimmt seinen Preis“ oder allgemein „Ja, aber...“, „Ich kann machen, was ich will, es bringst sowieso nichts“, „Darf ich …?“ oder „ War das gut?“
Handlungsmuster sind z.B. Nicht-Nein-sagen-können, Frustfressen, bei Unsicherheit kaum noch sprechen oder handeln können, Selbstsabotage, eine Situation oder einen Menschen meiden, um einem unangenehmen Gespräch aus dem Weg zu gehen.
Emotionale Muster können sein: Wenn man in ähnlichen Situationen immer wieder das gleiche Gefühl erlebt – vor allem, wenn es gemessen an der realen Situation, unpassend stark ist. Unsicherheit und Schüchternheit, Probleme sich abzugrenzen, Wut, emotionaler Schmerz, Einsamkeitsgefühl, Prüfungsangst, geringes Selbstvertrauen, häufiges Misstrauen gegenüber Anderen oder Nicht-genießen-können.

„Ich hatte ein Problem mit dominanten, lauten Frauen. Ihre Art finde ich zuallererst unsympathisch. Was mich aber wirklich gestört hat, ist, dass ich ihn ihrer Nähe mein Selbstbewusstsein verloren habe. Eine Kollegin von mir hat das extrem getriggert. Sie hat sich gern zu einem Vieraugen-Gespräch mit einer anderen Kollegin dazu gestellt und ungefragt und lautstark ihre Meinung hinaus posaunt. Ich bin dann nur versteinert und regelrecht eingeschrumpft. Mit Petra habe ich herausgefunden, dass ich in so einer Situation emotional tatsächlich zu einem 6-jährigen Mädchen werde. Meine Mutter hatte unberechenbare Launen, die unvermittelt kamen und vor denen wir uns alle gefürchtet haben. Allein die Erkenntnis war eine Erleichterung für mich. Dann habe ich gelernt, diese Gefühle zu verdauen und zu transformieren. Nach einiger Zeit wurde meine Kollegin mir immer gleichgültiger und ich konnte ihr sogar sagen, dass wir in einem Vieraugen-Gespräch sind und nicht gestört werden möchten. Sie verlor damit tatsächlich das Interesse an mir und ließ mich in Ruhe.“
Lehrerin, 38 Jahre

Unangenehme Erlebnisse können verarbeitet, deren Folgen gelindert werden

Unangenehme Erfahrungen haben Folgen für unser heutiges Verhalten und Gefühlsleben, ganz gleich, wie lange sie zurück liegen. Wenn sich etwas ereignet, das uns an die damalige Situation erinnert, z. B. ein Geruch, Geräusch, eine Stimmlage, eine bestimmte Art Mensch oder eine Berührung, schwappt die Erinnerung wieder hoch und das ganze System reagiert automatisch wie damals. Es kann nicht bemerken, dass die heutige Situation ganz anders und in der Regel ungefährlich ist, weil die Erinnerung dann stärker ist als die Gegenwart. Sie ist regelrecht in den Körperzellen gespeichert ist. Man sagt nicht umsonst: „Das steckt mir noch in den Knochen.“ Unser System konnte es noch nicht richtig verarbeiten. Die Strategie, die uns früher geholfen hat, steht uns heute aber möglicherweise im Weg oder kann sogar zu emotionalen Wiederholungen führen. Viele Menschen, die zu mir kommen, wundern sich, warum sie auf harmlose Situationen emotional so intensiv reagieren.

Oft ist es wichtig, erst einmal stabilisierend zu arbeiten. Dafür zeige ich dir auch wirkungsvolle Übungen, die du zuhause machen kannst. Wir gucken ebenfalls nach Fähigkeiten, positiven Gefühlen und Potentialen, die vielleicht verschütt gegangen sind und darauf warten, wach geküsst zu werden.

Wir arbeiten nicht mit den Erlebnissen, die du als belastend erlebst, sondern nur mit deinen jetzigen Gefühlen. Dafür lernst du eine neue Art, wie du die unangenehmen Emotionen, die in deinem Leben sind, kontrolliert und in kleinen Dosen verdauen und in der Tiefe integrieren kannst.

Hast du auch die Erfahrung gemacht, dass Etwas „weg-haben-wollen“ nicht funktioniert? Der Widerstand bewirkt eher, dass es noch stärker wird. Wenn man sich aber auf ein Gefühl einlässt, das ja sowieso da ist, kann es sich ändern. Mit meiner Methode habe ich eine völlig neue Art entwickelt, wie das geht - erst einmal für mich selbst - und habe seitdem viele emotionale Muster grundlegend geändert. Für mich ist es immer wieder, als würde ein Gefühl langsam wegschmelzen. So kann meine Erfahrung von damals Stück für Stück verdaut werden und wirklich in die Vergangenheit rutschen. Das Gefühl muss sich nicht mehr wiederholen; und der Körper und die Seele können registrieren: „Es ist vorbei!“

Ich freue mich, dieses körperliche und emotionale Handwerkszeug heute anderen Menschen zeigen zu können.

Für wen ist meine Methode nicht geeignet?

Meine Methode ist weder für Menschen geeignet, die an lebensbedrohlichen Krankheiten leiden, noch für Menschen, die unter schweren Erkrankungen leiden, die medizinische oder psychiatrische Hilfe erfordern. Zudem ist sie kein Ersatz für jegliche Art von notwendiger Behandlung.

Sollte das unangenehme Gefühlserleben ein gewisses Maß überschreiten, kann ich nicht mit Dir/Ihnen arbeiten.

Meine Methode erfordert den Wunsch und den Willen, Veränderungen selbst in die Hand zu nehmen. Für Menschen, die aktuell nicht selbstverantwortlich handeln können (z.B. aufgrund von Psychosen oder Suchtkranke) ist die Methode nicht geeignet. Ich verfüge über keine medizinische Ausbildung. Im Zweifelsfall solltest du/sollten Sie Rücksprache mit dem behandelnden Arzt halten.