Körperorientierte Psychotherapie

Alles, was ich erlebe, erlebe ich mit meinem Körper. Meine Freude und Liebe genauso wie meine Schmerzen und Ängste.

Was ist die Körper-psychotherapie?

Die Körperpsychotherapie geht davon aus, dass Menschen sich durch Muskelspannung vor schmerzhaften Gefühlen schützen, die sie dann nicht mehr wahrnehmen können und müssen.

Hast Du schon mal beobachtet, was in Deinem Körper passiert, wenn Du Angst hast, Dich traurig fühlst oder wütend bist? 


Bestimmte Muskelpartien spannen sich an, Dein Atem wird flach oder andere Körperreaktionen zeigen sich. In diesen Momenten will Dich Dein Körper beschützen, indem er das Gefühl unterdrückt. 

Die Folge: Du musst Dein Gefühl nicht mehr erleben oder anderen zeigen. 

Das passiert völlig automatisch und unbewusst

Wir entwickeln diese automatischen Reaktionen auf bestimmte Gefühle in unserer Kindheit. In dieser Zeit sind sie uns eine große Hilfe: 

  • Wenn Deine Mutter Deine Traurigkeit nicht ertragen kann und verstummt, ist es von Deinem Körper hochintelligent, Deine Traurigkeit zu unterdrücken, sodass Deine Mutter sie nicht sieht. 

  • Wenn Dein Vater auf Deine Wut mit Aggression reagiert, ist es mitunter notwendig, Deine Wut nicht zu zeigen und zu unterdrücken. 

Heute sind wir erwachsen und unsere kindlichen, emotionalen und körperlichen Muster stehen uns und unserer Entfaltung oft im Weg. 

Dein Körper:

Dein Beschützer (?)

Dein Körper will Dich vor schmerzhaften Gefühlen schützen:

  • Wenn Du die Luft anhältst und Deinen Oberkörper zusammenziehst, fällt es Dir schwerer zu weinen. 

  • Beißt Du die Zähne zusammen und spannst Deinen Kiefer an, kannst Du Traurigkeit unterdrücken. 

Hier setzt die Körperpsychotherapie an. 

Nach der Körperpsychotherapie können diese Muster zu einer Prägung werden. So formen unsere Gefühle unseren Körper: Mit den Jahren verändert sich unser Körper, die Art, wie wir ihn halten (auch chronische Verspannungen) und wie wir atmen.

Die Frage ist also: Funktioniert dieser Schutz heute – im Erwachsenenalter – noch? Und welchen Preis hat er womöglich?

  • Eine bestimmte Art Stress löst vielleicht Kopf- oder Nackenschmerzen (oder andere Schmerzen) aus. 

  • Ein gehaltener Kiefer kann z. B. das Gefühl „Ich schaffe das alles!“ auslösen und dazu führen, dass wir unsere Grenzen nicht mehr wahrnehmen und uns ständig überfordern. 

  • Gehaltene Schultern führen vielleicht dazu, dass ich hart mit mir selbst und anderen bin, obwohl ich das gar nicht möchte. Oder dazu, dass ich mich klein und irgendwie unfähig fühle.

  • Und wenn ich oft meine unangenehmen Gefühle unterdrücke, kann ich auch keine angenehmen Gefühle mehr erleben.

Diese Kopplungen von Gefühlen mit einer bestimmten Körperlichkeit sind sehr individuell.

Wenn ich also ein unangenehmes Gefühl erlebe, spannt sich mein Körper automatisch an. In der Regel bemerken wir das nicht. Das wirklich Erstaunliche ist nun: Dieser Automatismus greift auch andersherum. Wenn wir unbewusst z. B. die Schultern halten, wird der Rest des Musters ebenfalls aktiviert und das dazu passende Gefühl (z.B. sich-klein-fühlen, Hab-acht-Gefühl, Wut, …) steigt kurz darauf in uns auf.

Das Gefühl wird also ausschließlich durch die angespannten Schultern ausgelöst, ohne dass es irgendeinen anderen Trigger gibt.

Ja, unser Körper tut alles, um uns zu beschützen. Die Muster, die wir in der Kindheit gelernt haben, sind allerdings stark und haben vielen Kindern wahrscheinlich emotional das Leben gerettet. Jetzt können wir mit und durch unseren Körper lernen, dass es auch anders geht.

Gelernte Muster können wieder

“verlernt” werden

Auf meinem eigenen Lebensweg und bei vielen Klienten und Klientinnen habe ich den

Körper als intelligenten Wegweiser und kraftvolle Ressource kennengelernt, mit dessen Hilfe wir aus den Denk-, Handlungs- und emotionalen Mustern, die uns nicht mehr dienen, wieder herauskommen.

Er ist ein grandioses Transformations-Tool, mit dem man Gefühle und Schmerzen in der Tiefe ändern kann. Selbstvertrauen und Entspannung können aufgebaut werden, und damit ist es viel leichter, flexibel auf die Änderungen im Leben zu reagieren und eine gesunde Resilienz aufzubauen.

Dein Körper kann Dir helfen, Dich selbst besser zu verstehen, liebevoller mit Dir zu sein und mit seiner Unterstützung kannst Du eine ganz neue Selbstwirksamkeit erreichen. Er kann Dir Wurzeln und Flügel verleihen.

Was steht Dir im Weg?

Stress, Ängste, Unruhe, Anspannung, emotionaler Schmerz, immer wieder die gleichen Gedanken oder unverarbeitete Ereignisse?

Ich kann Dich darin unterstützen, Dein emotionales und körperliches Wohlbefinden zu steigern und wie Du die Änderungen, die Du Dir in Deinem Leben wünscht, selbst bewirken kannst. Damit Du Deine Stärken und Talente wahrnimmst, genau wie Deine Liebe, Schönheit und Erfolge.

Du bist richtig bei mir, wenn

  • Du ein tieferes, im Körper verankertes Selbstvertrauen entwickeln willst und Deine Bedürfnisse, Wünsche und Grenzen klar wahrnehmen und ausdrücken willst.

  • Du Deine Liebe und alle anderen schönen Gefühle als Superpower und Ressource nutzen und verkörpern willst.

  • raus aus alten Mustern willst, die Dir nicht mehr dienen: belastende Stimmungen, festgefahrene Situationen oder Gedanken, die auch körperliche Anspannung und Schmerz auslösen können.

  • Du besser mit Deinen Gefühlen wie Angst, Stress, Wut oder emotionaler Schmerz umgehen und sie auch transformieren willst, damit eine neue Körper- und Lebensenergie entsteht.

  • Du wissen willst, ob und wie Du körperliche Symptome unbewusst selbst produzierst und wie Du das ändern kannst.

  • Du Aktivität und Ruhe in Balance bringen willst, Du also nicht handelst, weil Du Dich getrieben fühlst, sondern der Handlungs-Impuls wirklich Relevanz hat; und Du eine neue Art Entspannung (auch im Handeln) und Passivität in Dein Leben bringen willst und dabei sogar effizienter wirst.

  • Du in Dir selbst die Quelle von Vertrauen, Transformation und Kraft finden willst.

  • Du sowohl Einzigartigkeit als auch Miteinander für tiefe menschliche Bedürfnisse hältst, die gelebt werden wollen, die uns tragen und voranbringen.