Persönliche Weiterentwicklung
Weiterentwicklung: Eigene Ziele erreichen, festgefahrene Muster entdecken und ändern
Was an Dir darf so bleiben, wie es ist, und was darf sich verändern?
Welche Ziele möchtest Du erreichen und was brauchst Du dafür?
Welche Muster stehen Dir im Weg, um Deinem Potenzial näherzukommen?
Welche Entscheidungen möchtest Du treffen?
Wir alle haben viele Muster …
Wir alle haben viele Muster im Laufe der Jahre entwickelt.
Einige erleichtern uns das Leben.
Andere sind störend und stehen uns im Weg.
Sie verlaufen immer nach dem gleichen Schema. Immer wenn x passiert, denke, fühle, handele und spreche ich y und z.
Wenn ich in einem Muster stecke, verliere ich die Optionen, die mir normalerweise zur Verfügung stehen. Oft fühle ich mich wie in einem Tunnel und es gibt nur noch eine einzige Art zu handeln, sprechen und fühlen.
Ein Muster ist ein Automatismus, der jedes Mal auf eine sehr ähnliche Art abgespult wird, wenn der passende Knopf bei uns gedrückt wird. Es ist dann, als ob wir uns in einen bestimmten Charakter oder eine Identität verwandeln, die mit unserem heutigen Ich eigentlich nur wenig zu tun hat.
Die gute Nachricht:
Das Gute an Mustern ist: Ich habe sie irgendwann alle gelernt. Ich kann sie also auch alle wieder verlernen oder ändern.
Früher habe ich mich mit meinen Mustern arrangiert, mit bestimmten Schmerzen und Gefühlen, die immer wieder kamen und manchmal auch lange blieben. Mit der Art wie oder was ich über mich denke oder sogar, dass ich eine bestimmte Art Menschen und Situationen immer wieder anzog. Das alles mochte ich nicht gern. Aber was sollte ich tun? Ich bin nun mal so. Dachte ich. Meine größte Erkenntnis als Klientin der Grinberg Methode war der Moment, als mit klar wurde, was ich alles ändern kann: „Ach, ich bin gar nicht so? Das ist nur ein Muster von mir!“
Was stört Dich gerade am meisten? Was willst Du gerne anders erleben? Was ist Dein Ziel? Was steht Dir auf dem Weg dahin im Weg? Welche Potentiale und positiven Gefühle wollen gestärkt werden und wachsen?
Vielleicht findest Du Dich in einem der Beispiele wieder:
Redeangst: Da ist eine Frau, für die es schwierig ist, Vorträge vor mehreren Menschen zu halten. Angst und Scham steigen auf, das Herz fängt an zu pochen, der Hals schließt sich und dann bekommt sie kaum einen Ton mehr raus. (Vielleicht ist sie als Kind von Lehrern oder der Familie kritisiert oder bloß gestellt wurde, wenn sie etwas vermeintlich Falsches oder auch gar nichts gesagt hat...)
Keine Grenzen haben: Oder ein Mann, der harsch mit sich und anderen ist, obwohl er das eigentlich nicht will, und der seine eigenen Bedürfnisse übergeht und vielleicht auch Überstunden anhäuft, bis sein Körper klar „Nein!“ sagt. (Vielleicht hat er als Junge häufiger gehört: „Stell Dich nicht so an!“, oder „Jungen weinen nicht“. Er hat deshalb womöglich gelernt, seine Grenzen, Schmerz und Traurigkeit zu unterdrücken und macht das später automatisch…)
Harmoniesucht: Oder eine Frau, die es nicht gut ertragen kann, wenn Andere im Zwist miteinander sind oder streiten und immer für Harmonie sorgen will, auch wenn es auf ihre Kosten ist. (Vielleicht haben ihre Eltern oft gestritten und sie hatte als Kind das Gefühl, vermitteln zu müssen aus Angst, dass sie sich trennen…)
Geringes Selbstvertrauen: Oder ein Mann, der sich oft unsicher fühlt und wenig Selbstvertrauen hat. (Mit dem Thema „Selbstvertrauen“ kann man einerseits inhaltlich/emotional arbeiten. Andererseits gibt es auch mehrere rein körperliche Techniken, die das Vertrauen und Selbstvertrauen stärken.)
Schüchternheit: Oder eine Frau, die sich in Gruppensituationen introvertiert fühlt, sich selten traut, etwas beizutragen, auch wenn sie es eigentlich könnte und will. (Vielleicht ist sie in der Schule gemobbt worden…)
Nicht gut genug sein: Oder ein Mann, der von sich denkt: „Ich bin nicht gut genug“, sich deshalb Druck macht und immer mehr arbeitet. (Exakt diesen Gedanken haben sehr, sehr viele Menschen. Er ist womöglich ein Produkt unseres Schulsystems…)
Angst vor Ablehnung: Oder eine Frau, der es schwerfällt, „Nein“ zu sagen, weil sie Angst vor Ablehnung hat. (Vielleicht ist sie von den Eltern oder Mitschülern abgelehnt worden und vermeidet um jeden Preis, so etwas heute noch mal zu erleben…)
In einem Mustern nehmen wir automatisch jedes Mal dieselbe Körperhaltung an (die wir oft als Kind gelernt haben), die zusammen mit einem Glaubenssatz und einem Gefühl eine Einheit bilden. Am Anfang geht es darum, diese Zusammenhänge einfach wahrzunehmen und zu beschreiben.
Wenn wir danach aus dieser Haltung herausgehen, uns entspannen, vielleicht auch aufrichten und wieder tiefer atmen, können wir mithilfe unseres Körpers nicht nur unangenehme Gefühle und Gedanken verdauen und transformieren, sondern auch etwas Neues (oder Altes, was verschüttet worden ist) aufbauen.
Es ist bis heute erstaunlich für mich, was ich alles bei mir ändern kann. Manches ändere ich auch gar nicht, aber ich erlebe es vollkommen anders und das Thema oder Gefühl verliert seine Wichtigkeit.
Wenn es darum geht, dass Du eine wichtige Entscheidung treffen willst, kann ich Dir eine Möglichkeit zeigen, wie Du nicht nur kognitiv oder emotional entscheiden kannst, sondern alle Bereiche mit im Boot sind und Dir den Weg aus Dir selbst heraus zeigen. Dann triffst Du die Entscheidung körperlich, emotional, mental (und spirituell, falls das interessant für Dich ist.)